Sechs weitere Dinge – oder tausend.

Ich saß in meinem Stammcafé und die Leute waren zu langweilig um sie zu beobachten. Wurde auch selbst nicht beobachtet. Keinen Gedanken an mich selbst im Kreis der alten Freunde, in den ich mich nun wieder eingefunden habe. Auf dem Nachhauseweg denken. Ich will viel sagen.

1. Vor fast genau einem Jahr war es für sie etwas besonderes nach Berlin zu fliegen. Heute ist es beinahe Normalität. Sie war so oft in dieser Stadt. Doch sie freut sich jedesmal wieder dort zu sein. Es ist so weit und so freundlich.

2. Sie tut worauf sie Lust hat. Seit sie wieder in der Heimat ist, verschwendet sie viel weniger Gedanken an Zukunft, an Vernunft. Diese Momente in denen sie in die Runde fragt ‘Wer fährt mit mir nach Brügge?’ und jemand sagt ‘Ich. Wann?’, die hat sie ersehnt. Und schon dachte sie nicht mehr daran, war es real. Einfach nur so. Einfach machen.

3. Kopfkino. Zwei Freundinnen greifen sich an den Händen und lachen, weil sie nur ein Wort brauchen um festzustellen, dass sie gerade den gleichen abgedrehten Gedanken haben.

4. Madsen.

5. Tequila.

6. eine Zigarette rauchen. Oder eine Schachtel.


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