entschieden unentschieden
Immerhin. Sie kommt – und diese Entscheidung ist wirklich auf ihren eigenen Mist gewachsen – für eine mehr als kurze und weniger als lange Zeit zurück. Warum auch nicht? Als eine Zwischenstation kann sie das sehr gut annehmen. Auch diesmal wird sie viel Neues sehen und auf den weiteren Weg mitschleifen. Sie kommt als jemand anderes wieder, neu verglast, mit neuer Farbe, auch wenn die alte noch zu sehen ist (über diesen Vergleich möchte sie beinahe peinlich berührt lachen, obwohl das überhaupt nicht angebracht ist).
Vieles von dem, was sie bisher mitgeschleift hat, wird sie jetzt los. Im Anlauf zum nächsten Sprung fällt unnötiger Ballast besonders auf.
Worüber sie gerade eigentlich sprechen möchte? Darüber, dass eine bestimmte Seite des „auf dem Weg seins“ noch nicht verinnerlicht ist. Sie versuchte sich an wagen Plänen, was möglich ist ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, was „auf dem Weg sein“ bedeuten kann. Für sie bedeutet es wahrscheinlich, dass es ewig ist. Ein Fixpunkt? Sie kommt nicht an. Zwischen den Realitäten, die ihr Kopf ihr bietet ist für die Entscheidung in eine Richtung – egal wann – kein Raum. Ob das gut ist? Ob das gut tut? Es ist sie. Es ist richtig. Anders geht es nicht.
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